HEILPRAXIS FRIEDRICHS

Heilgenuss

Medizin darf auch mal lecker schmecken!

 

"Mit der Schule ist es wie mit der Medizin. Sie muss bitter schmecken, sonst nützt sie nichts", belehrte Professor Crey im Film "Die Feuerzangenbowle" seine Schüler. Dass diese Ansicht heute überholt ist, bezweifelt wohl niemand mehr. Chemiker an der Universität Jena fanden hingegen heraus, dass: "Glykosylierte, das heißt mit Zuckermolekülen gekoppelte, Wirkstoffe meist besser in Wasser löslich und dadurch besser im Organismus verfügbar sind".

 

Also nehmen wir uns mal ein Beispiel daran und machen aus unserer Medizin etwas ganz Besonderes. Es gibt so viele wilde Heilpflanzen, welche durchaus sehr schmackhaft und lecker zubereitet werden können. Zum Großteil hat wirklich jeder diese Pflanzen im Garten oder sogar als Zierpflanze im Vorgarten. Die meisten werden allerdings als Unkraut gezupft oder hier zu Lande für Dekorationsartikel gehalten. Dass diese Kräuter aber nicht nur schön anzusehen sind, sondern Heilwirkung haben und oft auch noch dazu hervorragend schmecken und ganz einfach in unsere alltägliche Kost eingearbeitet werden können, ist den wenigsten bewusst.

Daher ist es heute meine Idee und mein Anliegen, Ihnen die wundervolle Zubereitung der Pflanzen, welche einfach um Ihr Haus herum wachsen, etwas näher zu bringen. Denn alles, was in unmittelbarer Nähe zu uns wächst, ist das, was unserem individuellen eigenen Organismus am allerwohlsten tut.

 

Die Geschichten von den alten Heilern in Irland erzählen sogar, dass der Arzt oder Therapeut, wenn er zu einem Kranken gerufen wurde, zunächst das Haus des Kranken umrundete, um zu sehen, was dort alles wächst. Aus diesen Pflanzen bereitete er dem Kranken dann einen Aufguss. Achten Sie doch einfach mal darauf, was bei Ihnen ums Haus herum am meisten wächst und schauen Sie dann mal nach, was die Indikationen für diese Heilpflanzen sind.

Zum Glück sind wie heute in der Lage, das Beste aus zwei medizinischen Welten zu genießen. Die Moderne Medizin ist besonders effektiv in der Behandlung schwerer Leiden, aber pflanzliche Heilmittel bieten die Möglichkeit, auf sanfte Weise kleine Altagsbeschwerden zu lindern und uns gesund zu erhalten. Interesse geweckt?

 

Ich wünsche Ihnen viel Spass beim Ausprobieren!

Ein Pflanzenjahr

Ein ganzes Leben...

 

Ein Pflanzenjahr vergeht schnell und entspricht metaphorisch einem Lebenszyklus.

Im Frühjahr erleben wir die Geburt der Pflanzen, wie Sie aus dem kalten, karg aussehenden Boden hervorbrechen und im März, April und Mai die Landschaft mit einem „Gute Laune“ verbreitendem bunten Blütenteppich überziehen. Im Frühjahr ist die Zeit die Pflanzen zu ernten welche die steifen Knochen und die Müdigkeit des Winterschlafs vertreiben, alte Schlacken austreiben und uns wieder frisch und munter machen.

 

Der Sommer ist groß und die Hochzeit der Pflanzen. Alles ist erblüht und steht in voller Pracht, ähnlich wie bei unseren menschlichen Hochzeiten. Alles duftet, Lockstoffe werden in die Luft abgegeben und die Verbreitung der Art steht an erster Stelle. Daher sind viele Pflanzen welche zu dieser Zeit blühen oder auch schon Früchte entwickelt haben, wie zum Beispiel die Erdbeeren, wahre Aphrodisiaka und oft auch in der Lage mit Phytohormonen unseren Hormonhaushalt auf Vordermann zu bringen. Vielerorts werden große Feste wie das Johannisfest mit einem Feuer begangen. Traditionell werden dazu bestimmte Pflanzen gesammelt und verbrannt. Viele dieser Pflanzen sind große hormonregulierende Frauenheilkräuter wie zum Beispiel Frauenmantel, Schafgarbe und Johanniskraut.

 

Im Herbst, wenn sich alles braun, rot und golden verfärbt, ist die Ernte angesagt. Die Blütenpracht ist dahin, aber die Früchte sind nun prall, süß und nahrhaft. Meist sind es lagerungsfähige und lange haltbare Früchte, so dass wir den Winter über versorgt sind. Auch ist es die Zeit der Pflanzenwurzelernte. Die Pflanze zieht nach dem Sommer ihre verbliebenen Kräfte in die Wurzeln zurück und bereitet sich ihrerseits auf den Winter vor. Für uns ist es daher an der Zeit die Wurzeln haltbar zu machen und immer etwas auf Vorrat zu haben, so dass man den Kälte- und Krankheitsböen des Winters trotzen kann.

 

Im Winter, wenn der Schnee wie eine Daunendecke die Landschaften bedeckt und die Wurzeln vor Eis und Frost beschützt, ist es Zeit den Winterschlaf einzuhalten. Die Pflanzen sammeln nun bis zum Frühjahr neue Kraft um erneut mit Macht an die Oberfläche zu gelangen. Für uns Menschen ist es die Zeit der Besinnung und der langen Nächte, Weihnachten steht vor der Türe und auch wir werden träge, unbeweglicher und gemütlich. Die Gewürze, welche traditionell zu Weihnachten gereicht werden, sind von jeher klug gewählt, denn Zimt, Nelken, Pfeffer, Anis, Ingwer und viele mehr erwärmen, halten Infektionen in Schach, helfen bei der Verdauung von fetten Speisen und beruhigen das Gemüt. Auch wir sammeln Kraft, ernähren uns von den Reserven um in das neue Jahr zu starten oder uns, mit der Metapher des Lebenszyklus, auf den Übergang in ein neues Leben vorzubereiten.

 

Auch wenn oft gesagt wird die Pflanzenheilkunde der Europäer sei im Gegensatz zu der chinesischen oder ayurvedischen Medizin in Vergessenheit geraten, so sind unsere Traditionen, Rituale, Märchen oder auch einfach nur die Bezeichnung der Küchengewürze immer noch Zeugen von altem Wissen welches nicht schriftlich festgehalten wurde. Ebenfalls zeigt der oben dargestellte Ablauf eines Jahreszyklus prägnant, dass sowohl Pflanzen, Tiere sowie Menschen alle Lebewesen dieses einen Planeten sind, denn auch wenn vieles unterschiedlich erscheinen mag, so sind die biologischen Abläufe und Strukturen bei Mensch, Tier und Pflanze ähnlich. Daher haben z.B. pflanzliche Hormone auch eine Wirkung auf „unseren“ Hormonszyklus. Am besten eigenen sich zur Therapie Pflanzen welche in unserem Umfeld wachsen, da diese den gleichen Umweltbedingungen trotzen müssen wie wir.

 

In meiner Zeit als Maschinenbau Ingenieurin habe ich eines festgestellt. Wir bauen wirklich tolle Geräte und wir machen auch auf dem Sektor der Biomechanik und Chemie riesen Fortschritte. Ebenfalls sind die Medikamente von uns hoch entwickelt und lebensrettend. Wir sind allerdings nicht in der Lage das Original exakt zu kopieren, was auch beinhaltet, dass die Kopie andere Eigenschaften als die Vorlage hat. Eines der gängigsten Medikamente welche wir kennen ist Aspirin gegen Kopfscherzen. Aspirin basiert auf einem Wirkstoff welcher auch in Pflanzen enthalten ist, wie zum Beispiel der Weidenrinde oder dem Mädesüß der Spiraea ulmaria (A Spirin, daher der Name). In Aspirin wird der Wirkstoff Acetylsalicylsäure chemisch generiert und isoliert eingesetzt. Aspirin wirkt bei Kopfscherzen schnell und sicher, hat allerdings bei häufigem gebrauch auch Nebenwirkungen wie Nierenschäden und Magengeschwüre. In der Weidenrinde ist der Wirkstoff neben hunderten von anderen Wirkstoffen enthalten. Weidenrinde wirkt deutlich langsamer und nur bei milden Kopfschmerzen, aber da viele Gerbstoffe enthalten sind puffert das Kraut die Nebenwirkungen der Salicylsäure ab und schützt dadurch vor Magengeschwüren. Heilpflanzen sind die Basis unserer Schulmedizin und sind nicht Nebenwirkunsgfrei, doch wirken Sie milder und schonender und haben ein größeres Wirkspektrum auf Grund der komplexen Komposition von Inhaltsstoffen. Es kommt natürlich auf den Schweregrad der Erkrankung an ob pflanzliche Mittel ausreichend sind. Bei schweren Erkrankungen sind schulmedizinische Medikamente oft unerlässlich, doch warum soll man nicht mit pflanzlichen Mitteln den Organismus vor deren Nebenwirkungen schützen oder so unterstützen, dass man die Dosis der chemischen Mittel herabsetzen kann?

 

Mir persönlich macht es riesigen Spaß das Zusammenspiel von Natur, Tiere und Mensch zu beobachten und herauszufinden was uns unser natürliches Umfeld an Lösungsmöglichkeiten für kleinere und größere Leiden in Petto hat. Die Natur ist nicht dumm und hat für jedes Problem eine Lösung. Frei nach dem Satz: „Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen!“ Man muss eben nur das richtige finden! Mit den hier angegebenen Rezepten möchte ich hnen eine Möglichkeit bieten die Kraft der Natur einfach und schnell in Ihren Dienst zu stellen und sich das Leben ein wenig zu erleichtern. Ich möchte Sie ermutigen selbst zu entdecken, welche Pflanzen Ihnen besonders sympathisch sind, welche Ihnen gut schmecken oder besonders gut für Sie riechen, denn die eigenen Sinne sind oft gute Ratgeber um die optimale und hilfreichste Pflanze für Sie persönlich ausfindig zu machen. Nur weil der Duft des Lavendel 60% der Menschen beruhigt heißt das nicht das es auch auf Sie zutrifft. Haben Sie zum Beispiel eine lang gehegte Abneigung gegen Lavendel so wird er Sie vermutlich nicht beruhigen sondern eher das Gegenteil bewirken. Seien Sie achtsam und entdecken Sie Ihr eigenes Gespür für Sich und Ihren Körper wieder.

 

 

Die Zeder - ein natürlicher Histamin-Blocker

Cedrus atlantica

 

 

Volksnamen: Atlaszeder

Drogennamen: Cedrus atlantica Manet

Pflanzenart/ -höhe: Kieferngewächs (Pinaceae), Baum bis 40m hoch undeinem Stammdurchmesser von 2m

Boden & Standort: geschützte Lage,, Sonne , normalerweise im Mittelmeerraum

Vermehrung: Samen die leicht keimen

Blütezeit: September / Oktober

Sammelzeit: Zapfen 5-7,5 cm lang, tonnenförmig, mit flacher oder eingedellter Spitze. Die Reifezeit dauert 2-3 Jahre.

Verwendete Teile: Harz, Nüsse (Samen), Nadeln, Holz und v.a. das ätherische Zedern-Öl

Inhaltsstoffe: Nüsse: Zink, Magnesium, Eisen, Kalzium, Kalium, Jod, Mangan und Kobalt, hoher Gehalt an Phosphatiden,Vitamin E und B, essentielle Aminosäuren ; ätherisches Öl: Himachalene, Himachalol, Atlantone

Eigenschaften: antihistaminisch, immunstärkend, körperlich und geistig stärkend,positive Wirkung auf Knochen, Haut, Nägel und Haar, Verdauungsfördernd, antiallergen, verjüngend, potenzstärkend, beruhigend, zentrierend, entzündungshemmend, juckreizstillend

 

Die Zeder wird seit langer Zeit in der Volksmedizin als heilkräftiger Baum geschätzt. Früher hat man noch alle Teile der Zeder verwendet. Schon vor 5000 Jahren wurden aus den Zedernadeln Umschläge und Kompressen für Wunden gefertigt. Da man schon damals um die aseptische Wirkung der Zedernöle wusste, wurden aus Zedernzweigen Kissen gemacht und aus dem Holz das Bett. Die antiseptische Wirkung eines ganze Zedernwaldes soll sogar so stark sein, dass es dem sterilen Umfeld eines OP-Saales gleichkommt. Wer schon mal in einem solchen Wald spazieren gegangen ist, oder unter einem solchen Baumriesen gesessen hat, der kann sicherlich auch die Mühten und Legenden über dies Bäume nachvollziehen. In Frankreich, in den Vorpyrenäen wo das größte Atlaszederngebiet in Europa liegt, wird die Zeder "Der Baum der Kraft" genannt. Aber auch im Ural im Hauptgebiet der Zeder in Sibirien, hat man seine eigenen Geschichten über die Zeder. In Legenden und Märchen sagt man: “In der sibirischen Zedern, dem gutehrzigsten Baum der Welt, leben immer nur gute Geister.“

 

Rezepte für die Gesundheit:

 

Heuschnupfenbalsam / Erkältungsbalsam

Zutaten und Zubereitung:

  • 30 g Jojoba-Öl (alternativ auch Oliven- oder Sonnenblumenöl)
  • 20 g Wollfett (Lanolin) (natürlicher Hautschutz, Konsistenzgeber und es verhindert nicht das Einziehen der heilsamen ätherischen Öle wie zum Beispiel Vaseline. Menschen, die allergisch gegen Wollfett sind, sollten das Lanolin durch zusätzliches Öl ersetzen und 2 g mehr Bienenwachs verwenden, damit die Salbe fest wird.)
  • 1-2 g Bienenwachs
  • 20 Tr. ätherisches Zedernholzöl (Histamin blockierende Wirkung)
  • 20 Tr. ätherisches Latschenkieferöl (hat eine Cortison ähnliche Wirkung)
  • 5 Tr. ätherisches Eukalyptusöl Radiata (bei Fieber und Erkältungskrankheiten)
  • 5 Tr. ätherisches Tymianöl Linalool (bei Infekten und spastischer, trockener Husten)
  • 5 Tr. ätherisches Minzöl (erfrischend, abwehrsteigernd , antiseptisch)
  • 5 Tr. ätherische Rosenholz (hautberuhigend, wundheilend)
  • 5 Tr. Echinacin Urtinktur
  • 1 Cremetiegel 50 ml

 

Jojobaöl, Wollfett und Bienenwachs im Wasserbad erwärmen und schmelzen.

Sobald das Bienenwachs geschmolzen ist, das Glas aus dem Wasserbad holen und die ätherischen Öle und Urtinktur unterrühren. Solange die Salbe noch flüssig ist in ein Cremetöpfchen umfüllen und aushärten lassen.

 

Anwendung:

Der Balsam kann bei Husten wie ein Brustbalsam verwendet werden. Wenn man aber auf Grund einer allergischen Reaktion eine laufende Nase hat kann man versuchen sich etwas von dem Balsam unter die Nase zu schmieren. Dadurch können die ätherischen Öle direkt am Ort ihre antiallergene Wirkung entfalten.

Dieser Balsam bekämpft aber nur das Symptom des Heuschnupfens, es sollten zusätzlich noch andere Maßnahmen getroffen werden um die Ursache der Allergie zu beseitigen.

Bitte machen sie vor der Nutzung an einer Hautstelle an der Hand einen 24 Stundentest, ob Sie allergisch auf einen der Inhaltsstoffe reagieren.

 

!Vorsicht!

Der Balsam riecht nicht so intensiv wie handelsübliche Erkältungssalben, dennoch sollte es für Kinder reduziert zubereitet werden. Bei Kindern zwischen 6 und 12 Jahren nur 1/3 der Dosierung der ätherischen Öle verwenden!

Wir verwenden hier nur die Kindgerechten ätherischen Öle (Eukalyptus Radiata und Thymian Linalool) aber aus Sicherheitsgründen bitte ich bei Kindern auf die ätherischen Öle zu verzichten )

Eine sanfte Reinigungskur nach den Festessen

Die Presselin Ausleitungskur

 

Gerade nach den ganzen Festlichkeiten im Dezember fühlt man sich nach dem Jahreswechsel oft aufgepumpt und gestopft wie eine Weihnachtsgans.

Der Januar ist also ein guter Zeitpunkt um schon mal den Stoffwechsel ein wenig auf Vordermann zu bringen und die Altlasten aus dem vorherigen Jahr loszuwerden.

 

Die Wiederherstellung eines funktionierenden Zell- und Gewebestoffwechsels, wie z. B. ein ausgeglichener Säure -Basen-Haushalt, ist wichtig um die körpereigene Heilkraft zu stabilisieren. Daher ist Ausleitung von Stoffwechselschlacken, Gewebegiften und Noxen für Prophylaxe und Therapie von Erkrankungen aller Art eine Voraussetzung.

Das Immunsystem wird gestärkt und man ist in der nass-kalten Zeit besser vor den umherschwirrenden Bakterien und Viren geschützt.

 

Die Kombination aus Kräuterpressligen und homöopathischen Arzneimitteln ist in dieser Zusammensetzung ausgewogen, sanft und gut gewählt.

 

Die meisten kennen die gängigen, praktizierten Fastenmethoden im Frühjahr z. B. das Tee- oder Basenfasten. Der Nachteil ist das die Kuren, da sie an die Substanz gehen, einfach anstrengend sind. Viele Menschen bekommen unter diesen Reinigungskuren Bauchschmerzen, Kopfschmerzen und leicht fröstelnde Menschen frieren noch mehr. Daher ist eine echte Fasten-Kur im Winter mit den kalten Temperaturen noch nicht zu empfehlen.

 

Bei der Presselin Ausleitungskur kann man hingegen normal weiteressen. Eine sinnvolle Ergänzung erfährt die Ausleitung sicherlich durch eine bewusste, fleisch- und alkoholarme (also maximal ein Glas Weine und maximal dreimal Fleisch pro Woche) Ernährung. Auch regelmäßige Saunagänge können die Kur gut unterstützen.

 

Eine weitere Besonderheit dieser Ausleitung ist die Einnahme der Medikamente unter dem Gesichtspunkt der Organuhr.

Die Organuhr ist ein Begriff aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) und beschreibt die Vorstellung, dass der menschliche Körper einem täglichen Energiekreislauf (Qi) unterliegt und alle Organsysteme ständig jeweils zweistündige Phasen mit stärkerer und schwächerer Aktivität durchlaufen.

Die Kräuterpresslinge und homöopathischen Arzneimittel werden demzufolge zu bestimmten Uhrzeiten eingenommen, um gezielt das jeweilig zugeordnete Organsystem zu unterstützen.

 

Die Kur besteht aus vier Kombinationsmitteln:

1) Presselin Lymph N welches jeden Tag genommen wird um das Lymphsystem zu unterstützen.

die anderen drei Mittel werden im Wechsel eingenommen:

2) Presselin Paticum ist ein Kräuterpressling aus ausgewählten Kräutern und Vitaminen um die Leber zu stärken.

3) Presselin Niebla-Kräuter ist ein Kräuterpressling aus ausgewählten Kräutern und Vitaminen um die Nierentätigkeit zu verbessern.

4) Presselin TU unterstützt eines unserer größten Organsysteme nämlich die Haut und Schleimhaut über welche sowohl viel aufgenommen als auch ausgeschieden werden kann.

 

Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass die Produkte sanft und doch wirkungsvoll waren. Bei konsequenter Einnahme war nach einer Woche eine deutliche Verbesserung des Hautbildes zu erkennen und das Immunsystem war deutlich fitter und man fühlt sich freier und leichter. Diese Kur ist eine kostengünstige Alternative zu den vielen anderen Reinigungskuren welche auf dem Markt angeboten werden. Direkt als Auleitungs-Set können Sie es unter folgendem Link bestellen. Ein Einnahmeplan liegt der Bestellung bei.

 

Wenn eine Unverträglichkeit gegen einen der pflanzlichen Wirkstoffe besteht sollte diese Kur nicht eingenommen werden. Außerdem ist es keine Garantie, dass die Kur bei Ihnen genauso wirkt, denn jeder Mensch ist nun mal einzigartig.

 

 

Der Apfel

Pyrus domestica (Malus sylvestris)

 

Volksnamen: Apfelbaum, Appel, Eppel

Drogennamen: Mali fructus

Pflanzenart/ -höhe: Rosengewächs (Rosaceae), Baum bis 5m hoch

Boden & Standort: lockerer, humoser Boden, Sonne

Vermehrung: Aufpfropfung

Blütezeit: Mai

Sammelzeit: Blüte: Frühjahr ; Frucht: Herbst

Verwendete Teile: Blüten für Blütenessenzen, Frucht als Genussmittel sowie zur Darmsanierung, etc.

Inhaltsstoffe: Fruchtsäure, Fruchtzucker, Vitamin C, A, B1, B2, B6 und E, Kalium, Natrium, Magnesium, Eisen, Gerbstoffe, Pektin, Phosphorsäure, Schwefel, Chlor und Kieselsäure und natürlich vorkommendes Aluminium

Eigenschaften: schlaffördernd, verdauungsfördernd, stuhlregulierend, cholesterinsenkend

 

Ein ganzer Korb voller Äpfel verströmt einen betörenden Duft. Wer Äpfel mag der weiß wohl warum Adam der Versuchung der verbotenen Frucht nicht wiederstehen konnte. Durch diese Geschichte wurde der Apfel im Altertum ein Sinnbild der Fruchtbarkeit und ein Liebeszeichen. (Auch wenn ursprünglich im Paradies wohl nicht unser Apfel, sondern der Granatapfel gemeint war.)Der Apfel war und ist immer noch in unseren Breitengraden die wichtigste Frucht. Denn durch den Apfel können wir auch in der dunklen Winterzeit nahrhafte und immunstimulierende Vitamine zu uns nehmen.

Der Apfel hat roh und ungeschält verzehrt den allerhöchsten Wert. Schale und Fruchtfleisch enthalten im biologisch ausgewogenen Verhältnis jede Menge gesundheitlich wertvolle Stoffe.

 

Rezepte für die Gesundheit:

 

Roher Apfel und Apfelsaft

Auf nüchternen Magen ein roher Apfel ungeschält und gut gekaut hilft bei Stuhlträgheit.

 

Alternativ kann man auch auf nüchternen Magen ein Glas naturtrüben Apfelsaft im Wasserbad lauwarm erwärmen und schluckweise trinken. Wer mag fügt noch etwas Zimt (Zimt wirkt erwärmend, antibakteriell und entkrampfend)und Honig hinzu. Kurmäßig über einen Zeitraum von zwei Wochen hilft es oft schon sanft einregelnd und entzündungshemmend bei nervösen Darmerkrankungen und kann auch bei rheumatischen Beschwerden zu Erleichterung der Symptome führen. Die Wirkstoffe des Apfels regen den Stoffwechsel an und reinigen das Blut. Daher hilft regelmässiger Apfelgenuss bei Rheuma, Gicht, Arteriosklerose und anderen Stoffwechselerkrankungen.

 

Der gleiche Apfel hilft, fein gerieben, auch gegen Durchfall, sogar bei ernsthaften Durchfallerkrankungen.

 

Gegen Heiserkeit kann man gebratene Äpfel mit Honig essen. (Sehr lecker mit Vanilleeis ;-))

 

Apfelschalentee hilft gegen Nervosität und geistige Erschöpfung, nur sollten die Apfelschalen nicht zu heiß überbrüht werden, sonst werden die Vitamine zerstört.

 

Eine Apfelkur, bei der man für drei bis fünf Tage lang nur rohe Äpfel isst (etwa 20 Stück) kann bei der Rauchentwöhnung helfen, weil man durch die vielen Äpfel eine Abneigung gegen das Rauchen bekommt.

 

Die Süßkirsche

Prunus domestica / avium

 

 

Volksnamen: Süßkirsche (dazu zählen: Herzkirsche, Knorpelkirsche, Vogelkirsche)

Drogennamen: Prunus domestica

Pflanzenart/ -höhe: Rosengewächse (Rosaceae), Sommergrüner Baum, 15m-30m

Boden & Standort: bevorzugt krautreiche Laub- und Nadelmischwaldgesellschaften

Vermehrung: Samen (Steinfrüchte)

Blütezeit: April /Mai

Sammelzeit: Blüten und junge Blätter: April / Mai, Obst Steine und Stiele: Juni / Juli

Verwendete Teile: Blüten und Kirschen, junge Blätter, Stein und Stiel

Inhaltsstoffe: Vitamine: Provitamin A, B1, B2, B6, C und E, Eisen, Phosphor, Zink, Calcium, Kalium, Magnesium, Natrium und Mineralsalze sowie Apfel- und Zitronensäure, Farbstoffe, Folsäure, Gerbstoffe und Kieselsäure und Anthozyane

Eigenschaften: anregend, harntreibend, auf Grund der Vitamine und Mineralstoffe Hormonmodulierend, entzündungshemmend, bindegewebsaufbauend, die Stiele werden als Tee gegen Husten und als Schleimlöser eingesetzt, die Kerne kann man trocknen und in Kirschkernkissen füllen.

 

Früher verwendete man fast alle Bestandteile des Kirschbaums in der Heilkunde: Blätter, Stiele, Kirschkerne und sogar das Harz fanden Verwendung. Aus den jungen Blättern wurde ein Tee gekocht, ebenso aus den Stielen, die als schleimlösendes Mittel galten. Der Harz des Baumes wurde in Wein aufgelöst und als Hustenmittel eingenommen. Die Kerne kennt man bis heute in Form eines Kirschkernkissens, das auf dem Ofen oder in der Mikrowelle erwärmt und als Heizkissen genutzt wird. Der leichte Blausäureanteil, welchen man beim Erwärmen riechen kann ist schmerzlindernd und hilft der Wärme Muskelverspannungen schneller aufzulösen

 

Auch als Vorbeugung gegen Krebs sind die Kirschen im Gespräch, da sie Haut und Gewebe durch ihre bioaktiven Substanzen vor freien Radikalen schützen. Ihre rotvioletten Pflanzenfarbstoffe machen sie außerdem zu einem guten Naturheilmittel bei Entzündungen, Rheuma, Gicht oder Gewebeschwäche. Auch vor Herz- und Kreislaufbeschwerden können sie vorbeugen. Dabei gilt: je kräftiger die Frucht rot gefärbt ist, desto mehr der wichtigen Anthozyane enthält sie. Die Kirsche zählt zu den heimischen Superfoods.

 

Aus den Blüten kann man sich ganz einfach eine eigene Blüten-Essenzen herstellen. Eine gute Anleitung zum selber machen findet Ihr auf dieser Seite.

 

Die Blüten-Essenz der Kirschblüte steht im Zeichen der Lebensfreude und der Festtagslaune.

Die luftige Blüte der Kirsche lehrt missmutige Menschen, das Leben wieder zu genießen. Mit neuer Begeisterung kann man im vermeintlichen Alltagstrott neue Höhepunkte entdecken.

Schlechte Laune und Nörgelei verfliegen in der neu gewonnenen Leichtigkeit des Daseins.

Die Gartenkresse

Lepidium sativum

 

 

Volksnamen: Kresse, Pfefferkraut, Kressekraut,

Drogennamen: Lepidium sativum

Pflanzenart/ -höhe: Kreuzblütler (Brassicaceae), einjährig, 40cm

Boden & Standort: bevorzugt guten Gartenboden und den Halbschatten

Vermehrung: Samen

Blütezeit: ganzer Sommer

Sammelzeit: während des ganzen Jahres

Verwendete Teile: Blätter und Sprossen

Inhaltsstoffe: Senfölglykoside, ätherisches Öl, Vitamine, Bitterstoffe, Lepidin, Vitamin C, Schleim, Schwefel, Alkaloid,

Eigenschaften: anregend, harntreibend, Verwendung bei: Asthma, Frühjahrsmüdigkeit, Appetitlosigkeit, Verstopfung, Blasenentzündung, Nierenbeckenentzündung, Milch bildend

 

Wenn es draußen immer noch sehr unwirtlich ist und die Pflanzenwelt noch tief unter der Winterdecke schläft, kann man doch schon zu Hause etwas auf der heimischen Fensterbank ziehen.

Das Schöne daran ist, es macht fast mehr Spaß als alle anderen Sachen im Jahr, das es unter Garantie innerhalb einer Woche schön grün im Topf sprießt.

 

Das Anziehen der Sprossen ist wirklich äußerst simpel:

Zunächst sollte man sich Gartenkresse Samen im Blumenmarkt kaufen. Es bietet sich ein Bioprodukt an. Dann sucht man sich ein Schönes Gefäß und legt dieses mit einer sehr dünnen Schicht Erde oder einfach mit einem Küchenkrepp aus. Die Samen gleichmäßig darauf verteilen und dann heißt es nur noch fleißig wässern. Das Küchenkrepp und die Samen sollten immer feucht gehalten werden. Nach zwei Tagen platzen dann die Samen auf und man kann schon kleine Sprossen erkennen. Nach 5 bis 7 Tagen sind die Sprossen dann schon ein dichter grüner Teppich aus Sprossen und essbar.

 

Einfach über den Salat, die Suppe, das Brot oder in den Kräuterquark geben oder immer wenn man dran vorbei geht ein paar von den Sprossen so essen. Kresse eignet sich auch fantastisch in der Fastenzeit zum Würzen der Fastenspeisen.

 

Die Senfölglykoside stabilisieren das Immunsystem und eliminieren Bakterien da die enthalten Vitamine auch zusätzlich noch sehr anregend sind hilft eine tägliche Dosis auch gut gegen die bald ausbrechende Frühjahrsmüdigkeit.

 

Die Schneerose

Helleborus niger - bei uns eher bekannt als die Christrose

 

Volksnamen: Schneerose, Eisblume, Alröschen, Christblume, Christwurz, Güllwurz, Hainwurz, Krätzenblum, Märzenkaibl, Schelmrosen, Schneebleamal, Schneeblume, Schneekaderln, Nieswurz, Teufelskraut, Weihnachtsrose, Winterrose, Wolfszahn, Wrangblume, Wrangenkraut

Drogennamen: Helleborus niger, Helleborus viridis

Pflanzenart/ -höhe: Nieswurz, Hahnenfußgewächse , mehrjährige, krautige Pflanze, 10 bis 30cm

Boden & Standort: bevorzugt kalkhaltige Böden, lichte Buchen- und Buchenmischwälder, aber auch Fichtenwälder und im Süden Flaum-Eichenwälder, hier meist kultivierte Pflanze in den Vorgärten

Vermehrung: Samen oder Teilung des Wurzelstocks von alten großen Pflanzenstöcken

Blütezeit: November bis Februar

Sammelzeit: Vorsicht stark Giftig!

Verwendete Teile: Homöopathisch ab D3

Inhaltsstoffe: Digitalis-Glykoside, Hellebrin, Helleborein, Helleborin, Saponine Protoanemonin, Cyclopamin

Eigenschaften: harntreibend, wirkt besonders auf Beschwerden des Zentralnervensystem, Herz-Kreislauf, Nieren, Magen-Darm-Trakt

 

 

Auch wenn die Christrosen stark giftig sind und wir ihre Heilkräfte nur in Homöopathischer Form zu uns nehmen sollten, finde ich das dieser Monat doch der Schneerose gebührt, da die weißen und mittlerweile auch grünen Blüten in unseren Vorgärten allgegenwärtig sind.

 

In der Homöopathie wird die Schneerose vor allem bei folgenden Symptomen eingesetzt: Kopfschmerzen bis Migräne, Wassersucht und Herzrhythmusstörungen. Auch bei allen Folgen von Schädigungen des Nervengewebes im Gehirn wie Demenz, Gedächtnisschwäch, Konzentrationsstörungen, Verwirrtheitszustände, Schwindel aber auch bei Depression und Psychosen kann es eine Linderung bewirken.

 

In der Phytotherapie wurde das Wurzelpulver "Radix hellebori nigri" früher als Herzmittel und harntreibendes Medikament genutzt. Es war auch bekannt als starkes Abführmittel bei Vergiftungszuständen und sogar als Zusatz im Schnupftabak. Allerdings wiesen bereits im 16. und 17. Jahrhundert Kräuterbücher auf die Giftigkeit sowie auf die Gefahr einer Überdosierung dieser Pflanze hin: „Drei Tropfen machen rot, 10 Tropfen machen tot“. [Wikipedia, Wendelberger: Alpenpflanzen - Blumen, Gräser, Zwergsträucher. München 1984]

 

Bei Vergiftung mit der Christrose kommt es zu Erbrechen, Durchfall, Schwindel, Ohrensausen und Herzklopfen mit verlangsamten Puls.

In schweren Fällen kann es zum Delirium bis hin zum Tod kommen, daher bitte nur als homöopathisches Arzneimittel verwenden, das schmeckt doch auch gut! :-).

Hot Toddy (Winterzeit-Erkältungszeit)

Die schottische Variante einer Grippeimpfung

 

 

 

Zutaten:

  • 4cl Whisky
  • 2cl Gingerwine oder Ingwerlikör
  • Saft einer halben Zitrone und eine Zitronenscheibe
  • 250 ml English-Breakfast-Tee
  • 5 Nelken
  • 1 Sternanis
  • 1 Stange Zimt
  • da dieses Getränk recht zitronenlastig ist - "viel" Zucker

 

 

Ein Rezept bei nahender Erkältung:

 

Hot Toddy

Whisky, Gingerwine, Zitronensaft, Nelken, Zimtstange, Sternanis und Zucker in ein Teeglas füllen und im Wasserbad erwärmen. Den Breakfast-Tee separat mit Wasser aufsetzten und 1 Minute ziehen lassen. Wenn das Gebräu im Wasserbad erwärmt ist, den Tee hinzugeben und mit einer Zitronenscheibe garnieren. Den Hot Toddy trinken, solange er noch warm ist. Vorsicht: danach darf man definitiv kein Auto mehr fahren! Nach spätestens 10 Minuten setzt eine Hitzewelle ein. Man fühlt sich wie ein Backofen. Wenn man nun fürsorglich mit sich umgeht und sich am besten sofort ins Bett legt, ist die Erkältung am nächsten Tag verschwunden.

Außerdem schmeckt es echt lecker!

Frauenmantel

Alchemilla xanthochlora syn. A. vulgaris

 

Volksnamen: Frauenbiss, Frauentrost, Jungfrauenwurz, Regendachl, Weiberkittel,

Sonnentau, Jungfernkraut, Milchkraut

Drogennamen: Alchemilla herba

Pflanzenart/ -höhe: Rosengewächs, mehrjährig, 30 cm

Boden & Standort: feuchter Boden, Sonne bis Halbschatten

Vermehrung: Teilung des Wurzelstocks im März, April

Blütezeit: Mai bis September

Sammelzeit: Frühjahr bis Herbst

Verwendete Teile: Blätter und blühendes Kraut

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, ätherisches Öl, Bitterstoffe, Salicylsäure, Harz, Lecithin, Phytosterine, Phytohormone, Saponine, Tannine

Eigenschaften: harntreibend, magenstärkend, wundheilend, stopfend, entzündungs-hemmend, blutreinigend, milchfördernd, menstruationsregelnd

 

Der Frauenmantel ist den meisten wohl bekannt als Zierpflanze aus den Vorgärten oder auch als Füllstoff in Blumensträußen, da seine gelbgrünen zarten Blüten besonders wild und frisch wirken. Dennoch ist diese Pflanze essbar und dazu sogar noch gesund. Der Frauenmantel wird, wie der Name schon vermuten lässt, hauptsächlich bei Frauenleiden jeglicher Art eingesetzt. Außerdem ist es auch eine der Pflanzen, welche man gut zur Unterstützung einer Schwangerschaft benutzen kann. Dazu muss man allerdings noch sagen, dass der Frauenmantel, welcher am meisten in den Gärten steht, wohl die Zierpflanze Alchemilla mollis ist. Dieser ist auch essbar, hat allerdings weniger Heilkraft als der wilde Frauenmantel "Alchemilla vulgaris".

 

Ein Rezept für die Gesundheit:

 

Frauenmantel-Ziegenfrischkäse

1 Packung Ziegenfrischkäse mit etwa 10 jungen, sehr fein gehackten Blättern vermengen. Mit Salz, Pfeffer und etwas Senf würzen. Wer mag, kann noch eine Hand voll Gänsefingerkraut dazugeben. Frauenmantel und Gänsefingerkraut ergänzen sich gut in Ihrer schmerzstillenden und entkrampfenden Wirkung. Der Geschmack ist pikant und leicht pfeffrig. Eine andere Alternative für jeden Tag ist es, die feingehackten Blätter anstatt oder mit Petersilie der Salatsoße beizumengen.

Holunder

Sambucus nigra

 

Volksnamen: Hollerbusch, Holderbusch, Altholder, Flieder, Holderstock

Drogennamen: Sambucus nigra

Pflanzenart/ -höhe: Moschuskrautgewächs, mehrjährig, bis 5 m

Boden & Standort: jeder Boden, Sonne bis Halbschatten

Vermehrung: Aussaat der Früchte im Herbst

Blütezeit: Juni bis Juli

Sammelzeit: Blätter vor und nach der Blüte, Beeren, wenn sie schwarz sind, Rinde im Frühjahr, Wurzel im Frühjahr oder Herbst

Verwendete Teile: Blätter, Blüten, Früchte, Rinde, Wurzel

Inhaltsstoffe: Gerbstoffe, ätherisches Öl, Rutin, Schleim, Cholin, Saponin, Säuren, Harz, Zucker, Glykoside, Flavonoide, Vitamine, Mineralien

Eigenschaften: nieren- und blasenwirksam, schweißtreibend, entzündungshemmend, blutreinigend, hustenlindernd, stuhlfördernd

 

Auch für die kalte Jahreszeit sollte man sich die getrockneten Holunderblüten und Beeren bereithalten, denn der Holunder bringt unser Immunsystem auf Vordermann. Wenn man im Frühjahr keine Holunderblüten zurückbehalten hat, so ist das nicht tragisch, die getrockneten Blüten, Blätter und Beeren kann man auch einfach in der Apotheke oder im Kräuterlädchen kaufen.

 

Ein Rezept bei nahender Erkältung:

 

Holunderblütentee mit Honig

Wenn man die Erkältung schon nahen spürt, diese aber noch nicht ganz da ist, dann empfiehlt sich:

1gehäufter TL Holunderblüten und -blätter zu gleichen Teilen mit 1/4 l kochendem Wasser übergießen. Zugedeckt 10 Minuten ziehen lassen und danach abseihen. 1 TL Honig hinzufügen und in kleinen Schlucken trinken. Wenn man fertig ist, am besten sofort eine weitere Tasse hinterher und sich dann bis zur Nasenspitze zugedeckt, am besten noch mit Wärmflasche, ins Bett legen. Wenn man dann furchtbar schwitzt, ist das gut. Es ist zwar eine Rosskur, aber die Erkältung wird ausgeschwitzt.

 

Ein Rezept was sowohl lecker ist als auch das Immunsystem stärkt:

 

Holunderbeerenwhisky

1 Liter gepresster Saft aus frischen reifen Holunderbeeren wird durch ein Tuch filtriert, bis dieser klarer geworden ist. Dann kocht man den Saft mit 150 g Zucker, 1 Stange Zimt, Sternanis und drei Gewürznelken auf und lässt ihn abkühlen. Dann fügt man 1/4 Liter Whisky hinzu und filtert das Ganze anschließend noch einmal durch einen Kaffeefilter ab. In schöne Flaschen gefüllt, lässt es sich auch gut verschenken. Zu beachten ist, dass das Getränk umso besser schmeckt, je länger es gelagert wird. 1 Pinnchen am Tag erhält das Immunsystem.

Nervenkekse

Nervenkekse nach Hildegard von Bingen

 

Zutaten:

  • 20 g. Zimt-Pulver
  • 10 g. Muskat gemahlen
  • 10 g. Nelken gemahlen
  • 400 g. Dinkelmehl
  • 100 g. Mandeln
  • 250 g. Butter
  • 150 g. Rohrzucker / unraffinierter Zucker
  • 2 Eier
  • 1 Prise Salz

 

 

 

 

Ein Rezept zur Beruhigung der Nerven (nicht mehr als 5 Plätzchen am Tag und nicht für Schwangere Frauen geeignet!):

 

Muskat, Zimt und Nelke

Alle drei Gewürzen wirken entspannend auf die Verdauungsorgane und Nerven und daher auch schmerzstillend. Da diese Gewürze auch entspannend auf die Gebärmuttermuskulatur einwirken können, sollten Schwangere nicht von diesen Plätzchen essen. Erwachsene essen 4-5 Kekse, Kinder bis zu 3 Kekse täglich. Nervenkekse haben nach H. v. Bingen den Vorteil, dass diese alle 5 Sinnesorgane stärken und deren Alterung verhindern. Sie schaffen ein fröhliches Gemüt, einen starken Mut und stärken die Nerven; sie beseitigen im Menschen alle Bitternis. Vermutlich ist diese Wirkung auf die darin enthaltene Muskatnuss zurückzuführen, von der bekannt ist, dass sie in zu hohen Dosen auch psychotrop wirken kann.

 

Zubereitung:

Alle Zutaten mit einer Rührschüssel schnell zu einem Teig verkneten und 30 Minuten im Kühlschrank kalt stellen.

Backofen auf 180 °C Umluft vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Teig auf einem Brett mit einem Nudelholz dünn ausrollen und Plätzchen ausstechen.

Im vorgeheizten Backofen ca. 20 – 25 min. hell backen. Achtung wenn die Kekse zu dunkel werden, schmecken sie bitter!

Tipp: Die Kekse schmecken besonders gut mit einer Schokoladenglasur.

 

Kürbis

Cucurbita pepo

 

Volksnamen: Gartenkürbis, Feldkürbis, Melonenkürbis, Türkenkopfsamen, Hokkaido

Drogennamen: Cucurbitae semen

Pflanzenart/ -höhe: Kürbisgewächse, einjährig, Schlingpflanze, bis 40 cm

Boden & Standort: nahrhafter Gartenboden, volle Sonne

Vermehrung: Aussaat der Kerne im Mai nach dem letzten Frost

Blütezeit: Juli bis September

Sammelzeit: Blüten Juli bis September, Kürbisse (Beeren) von August bis Oktober

Verwendete Teile: Beeren, Kerne, Blüten

Inhaltsstoffe: Proteine, Globulin, Lecithin, Rohrzucker, Fettes Öl, Linolsäure, Phytosterin, Edestin, Phytin, Harz, Enzyme, Diastase, Urease, Emulsin, Salicylsäure, Spurenelemente, Kalium, Magnesium, Kieselsäure, Natron, Vitamine, Zink, Eisen, Selen

Eigenschaften: harntreibend, wundheilend, prostatawirksam

 

 

Der Kürbis gilt als die größte Beere der Welt. Die Kerne im Kürbis sind der energie- und wirkstoffreichste Teil von der ganzen Pflanze. Kürbissamen enthalten besonders viel Magnesium. Daher kann man Sie gut zur Stärkung der Muskulatur einsetzen.

 

Ein Rezept zur Gesundung der Prostata:

 

Kürbiskerne selber rösten

Die Kerne werden mitsamt den anhängenden Fasern aus dem Kürbis herausgelöst. Diese legt man auseinandergezogen auf ein mit Küchenpapier ausgelegtes Backblech. Nun ist Geduld gefragt! Einfach ein paar Tage trocknen lassen. Küchenkrepp entfernen und die Kerne nun bei 160-180°C im Ofen rösten. Dabei die Kerne immer wieder mit ein paar Tropfen Öl beträufeln. Wenn sie bräunlich geworden sind, herausnehmen und abkühlen lassen. Wer mag, kann die Kerne auch noch leicht salzen. Die Kerne können geschält oder ungeschält gegessen werden. Jeden Tag eine Hand voll Kerne erhält die Blase und Prostata gesund!

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Meine Praxis bleibt vorraussichtlich bis Mitte 2018 geschlossen!

 

 

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